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Gesetzliche Bestimmungen

Gesetzliche Bestimmungen für WLAN-Geräte

Seit dem 21.05.1997 wird der Betrieb von Datenfunksystemen durch die Verfügung 122 im Amtsblatt 14/1997 des Bundesministeriums für Post und Telekommunikation (BMPT) neu geregelt

Betriebsgenehmigung und technische Zulassung

Die oben angeführten Funksysteme werden vom Hersteller bei einem akkreditierten Testlabor einer technischen Prüfung unterzogen mit dem Ziel, die technische Zulassung zu erwirken. In Deutschland gilt die Zulassungsvorschrift BAPT 222 ZV 126. Diese basiert auf den technischen Richtlinien der ETSI (Europäische Normierungsbehörde) ETS 300328. Das heißt, ein FunkLAN-System, das ETS 300 328 entspricht, kann in allen europäischen Ländern die Zulassung erhalten.

Gültigkeitsbereich

Das Betreiben von Datenfunksystemen ist durch das Amtsblatt 14/1997 des BMPT ohne jede Einschränkung durch Grenzen eines Grundstücks erlaubt. Somit ist die grundstücksübergreifende Datenübertragung genehmigt. WLAN-Systeme sind anmelde- und gebührenfrei.

Seit 13. 11.2002 können für WLANs Frequenzen in den Bereichen 5150 MHz - 5350 MHz und 5470 MHz - 5725 MHz gebührenfrei genutzt werden. Die Reg TP hat die Allgemeinzuteilung veröffentlicht.
Damit sind die Voraussetzungen für die Nutzung des 54 Mbps Wireless LAN nach IEEE 802.11a in Deutschland geschaffen.

Errichtung von Datenfunksystemen

Die Errichtung kann vom Betreiber selbst vorgenommen werden. Eine Abnahme durch Zulassungsstellen ist nicht erforderlich. Der Betreiber hat darauf zu achten, dass nur zugelassene Geräte entsprechend der Vorschrift nach ETS 300 328 Verwendung finden. Für das Betreiben von Datenfunksysteme sind keine Gebühren zu entrichten.

Zusätzliche Frequenzen freigegeben

Zusätzliche Frequenzen für Funk-Internet freigegeben
Am heutigen Donnerstag 30.08.2007 hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) einen 120 MHz breiten Frequenzblock für Broadband Fixed Wireless Access (BFWA) per Allgemeinzuteilung freigegeben. Zwischen 5,755 und 5,875 GHz können nun Netzbetreiber fest installierte Funksysteme für Breitbandzugänge ohne zusätzliche Lizenz in Betrieb nehmen. Die Allgemeinzuteilung gilt für "gewerblich öffentliche, breitbandige, ortsfeste Verteilsysteme", nicht für private oder firmeninterne Zwecke. Provider müssen die Inbetriebnahme solcher Systeme per Formular der Bundesnetzagentur anzeigen, Verwaltungsgebühren fallen nicht an. "Insoweit kann mit diesem zugeteilten Frequenzband eine weitere Lücke in der Versorgung mit schnellen Netzzugängen geschlossen werden", meint Matthias Kurth, Präsident der BNetzA.

Für die Nutzung des Frequenzblocks schreibt die Agentur keine spezielle Funktechnik vor, sondern setzt Rahmenbedingungen: Die effektive isotrope Strahlungsleistung für Punkt-zu-Punkt- und Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindungen ist auf vier Watt EIRP (36 dBm) begrenzt, ferner gilt eine spektrale Grenze von 200 Milliwatt/MHz (23 dBm/MHz). Bei Mesh-Netzen und Kombinationen damit (AP-MP) halbieren sich die Grenzen. Die optimale Funkkanalbreite liegt damit bei 20 MHz. Bei MIMO-Anlagen bezieht sich die Leistungsgrenze auf das System, nicht auf die einzelnen Antennen. Ferner schreibt die Regulierungsbehörde vor, dass die Geräte automatische Sendeleistungsregelung (TPC) mit 12 dB Regelbereich sowie automatische Frequenzwahl (DFS zwischen 5,755 und 5,850 MHz) beherrschen müssen, um Störungen anderer Funksysteme – militärische Radarsysteme und Satellitenkommunikation – zu minimieren.

Mit diesen technischen Bedingungen dürfte BFWA vor allem für kleinzellige Funknetze geeignet sein, die einige Straßenzüge oder kleinere Ortschaften abdecken. Damit ist es etwas unterhalb Wimax angesiedelt, das Reichweiten bis mehrere zehn Kilometer erreichen soll. Anders als bei Wimax ist der Frequenzbereich den BFWA-Nutzern jedoch nicht exklusiv zugeteilt: BFWA-Anlagen müssen Störungen durch andere Systeme hinnehmen, dürfen aber selbst keine anderen stören. Die Ausgaben für Wimax-Lizenzen waren also nicht verschwendet. (ea/c't)
Quelle: Heise News